Spatz und Engel

spatz (c) Helmut Seuffert.jpg
Einlass: 19:30 Uhr
Neue Stadthalle Langen

tba.

 

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Schauspiel mit Live-Musik von Daniel Große Boymann & Thomas Kahry mit Heleen Joor, Susanne Rader u.a.

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La vie en rose, Lili Marleen oder Non, je ne regrette rien - umrahmt, getragen und ergänzt von weltbekannten Chansons erzählt Spatz und Engel die berührende Geschichte der innigen Freundschaft zweier Ikonen des 20. Jahrhunderts. Marlene Dietrich und Edith Piaf, der Blaue Engel und der Spatz von Paris, das sind zwei Frauen, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Hier die beherrschte, kühle Schönheit aus preußisch-bürgerlichen Milieu, die ein Internat in Weimar besuchte und sich zur Konzertgeigerin ausbilden ließ. Dort die leidenschaftliche kleine Göre, die ihre Kindheit in einem Bordell in der Normandie verbrachte und auf den Straßen von Paris groß wurde. Trotz alledem verband die beiden Frauen eine langjährige Freundschaft, wurde Marlene gar Trauzeugin und Hochzeitsplanerin bei Ediths erster Ehe.

Spatz und Engel wirft einen einmaligen Blick auf dieses bislang wenig thematisierte Kapitel in den Vitae der weltbekannten Diven, von ihrer ersten Begegnung auf der Damentoilette eines Ballrooms im New York der 1940er Jahre und ihre kurze Liebesaffäre, die zum Fundament der lebenslangen Freundschaft wird, über Höhen und Tiefen, bis hin zur Nagelprobe, als Edith nach dem Unfalltod ihres Geliebten Georges Moustaki zu zerbrechen droht. Da kämpft Marlene mit aller Kraft, um den drohenden Absturz in Depressionen, Alkohol- und Drogenabhängigkeit zu verhindern. Doch der aufopferungsvollen Fürsorge der Dietrich steht der unbändige Freiheits- und Unabhängigkeitsdrang der Piaf gegenüber, und zum ersten Mal droht die Gegensätzlichkeit unüberwindbar zu werden.

Das Schauspiel mit Musik wird in Langen, was uns herzlich freut, in einer einhellig gelobten Produktion des Frankfurter Fritz Rémond Theaters zu sehen und zu hören sein. Judith von Sternburg in der Frankfurter Rundschau (FR) lobt einen starken Abend, die sehr schöne Livemusik, die ineinander verhakten Situationen mit einem kecken, handwerklich gut gemachten Überspringen von Zeit und Raum. Ergebnis: Richtig langer Beifall, respektvoll gegen die Künstlerinnen von damals und von heute.

Susanne Rader (Marlene Dietrich) besuchte das Prayner Konservatorium in Wien für Schauspiel und Gesang. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin auf deutschen und österreichischen Bühnen tourt sie als Sängerin mit ihren VIENNA SWING SISTERS durch die Lande. Heleen Joor erlernte ihre Kunst an der Berliner Schule für Bühnenkunst, ist obendrein Gesangspädagogin und Referentin für Stimm- und Sprachentwicklung. Sie spielt und singt Piaf. Cordula Hacke spielt Klavier. Vassily Dück spielt Akkordeon. Doch, steht in der FR geschrieben, es braucht allerdings definitiv noch Arzu Ermen und Steffen Wilhelm, die flink und gutmütig von Nebenrolle zu Nebenrolle spazieren. Überschrift: Sie bereuen nichts. Jedenfalls nicht sehr.

www.heleenjoor.de - www.arzu-ermen.de - www.steffenwilhelm.de - www.grosseboymann.de

Dieser Theaterabend ist auch Teil des Abonnements Stadt.Theater.Langen.
Start des Freiverkaufs: 19.08.19

 

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