Alles was sie wollen

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Einlass: 19:30 Uhr
Neue Stadthalle Langen

31,80/ 30,60/ 28,40 Euro
inkl. Gebühren & Garderobe

 

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Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière mit Herbert Herrmann, Nora von Collande u.a.

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Ich habe nichts mehr zu erzählen, es geht mir zu gut. Lucie, eine sehr erfolgreiche, 35jährige Theaterautorin, hat eine Schreibblockade. Bisher lieferte ihr chaotisches Privatleben den Stoff für ihre Stücke, doch jetzt ist sie unglücklicherweise so glücklich verheiratet, dass die Inspiration zum Schreiben fehlt – das Papier bleibt weiß und leer. Wenn doch nur irgendjemand mit Ungemach und einer kleinen Krise helfen könnte. Das Leben meint es in diesem Moment tatsächlich gut mit ihr, denn eine defekte Badewanne führt zur Begegnung mit Thomas, ihrem Nachbarn. Da prallen Gegensätze aufeinander: sie rastlos und Ich-bezogen, er in sich ruhend, etwas schwerfällig. Dennoch kommen die beiden einander näher und entwickeln einen gewagten Plan, um Lucies Kreativität wiederzubeleben. Die Geschichte verselbstständigt sich plötzlich und eine turbulente Realität überholt die etablierte Fiktion.

Das ist die Ausgangslage der französischen Komödie Alles was Sie wollen der beiden französischen Autoren Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière. Gespielt und in Szene gesetzt wird das Stück von äußerst bewährten Stammgästen der Langener Stadthalle: Auf der Bühne stehen Nora von Collande in der Rolle der Lucie und Herbert Herrmann, der bei der Inszenierung auch Regie führt, als Nachbar Thomas. Regelmäßig traten die beiden, die auch privat ein Paar sind, in den letzten Jahren hier gemeinsam auf. Ihre Vertrautheit ist auf der Bühne stets zu spüren und das ist natürlich ganz wunderbar, denn bei einem Zwei-Personen-Stück muss das Timing perfekt stimmen, da muss man auf Augenhöhe parlieren. Der Berliner TAGESSPIEGEL schreibt: Ein vergnügtes Paar. Und die BERLINER ZEITUNG lobt zwei schrullige und liebenswürdige Gestalten mit hinreißendem Witz, Charme und Spaß an der Absurdität.

Herbert Herrmann machte ursprünglich eine Lehre als Schriftsetzer und Graphiker, bevor er sein Studium an der Schauspielschule Zürich aufnahm. Vielleicht war es diese erste Ausbildung in der „Schwarzen Kunst“, die seinen Hang zur Perfektion und Präzision förderte und ihn innerhalb weniger Jahre, u.a. mit den ZDF-Serien 3 sind einer zuviel oder Ich heirate eine Familie, zu einem der beliebtesten und erfolgreichsten Schauspieler werden ließ.
Nora von Collande stammt aus einer Berliner Schauspielerdynastie. Stationen ihrer Theaterkarriere waren u.a. das Schauspielhaus Bonn, das Hamburger Ernst Deutsch Theater, Komödie und Theater am Kurfürstendamm Berlin, das Staatstheater Hannover sowie die Komödien München, Hamburg, Bonn und Frankfurt. Sie spielte (und filmte) mit Hans Joachim Kulenkampff, Georg Thomalla, Charles Regnier, Sonja Ziemann, Inge Meysel, Witta Pohl, Wolfgang Spier und Klaus Löwitsch, um nur einige zu nennen, und vor bald 30 Jahren, 1992, stand sie zum ersten Mal mit dem feschen Herrn Herrmann auf der Bühne. Und noch immer sind sie das Lieblingspaar des Unterhaltungstheaters.

www.nora-von-collande.de

Vorverkaufsstart Freiverkauf: 15.08.20
Der Abend ist auch im Abonnement "Boulevard.Langen"

 

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