Extrawurst

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Einlass: 19:30 Uhr
Neue Stadthalle Langen

30,60/ 28,40/ 26,20 Euro
inkl. Gebühren & Garderobe

 

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Dramödie nach Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob mit Gerd Silberbauer u.a.

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Die Extrawurst ist überaus erfolgreich in Berlin gestartet und kommt zur rechten Zeit in Langen an. Das Stück der beiden Grimme-Preisträger und erfahrenen TV-Comedy-Autoren Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob sei auf dem Weg zum bundesweiten Bühnen-Hit, zum Stück der Stunde, prognostizierte der Berliner TAGESSPIEGEL. Die heiße Schlacht um die Leitkultur, der Kampf am Grillbuffet. Jacobs und Netenjakob sind Ihnen bestimmt schon einmal untergekommen, wenn Sie Bastian Pastewka, Anke Engelke oder Christoph Maria Herbst kennen. Den Grimme-Preis hat das Autoren-Duo nämlich für die wunderbare TV-Serie Stromberg bekommen. Und wenn Sie die kennen, dann wissen Sie, wo der Hammer hängt.

Diesmal sind Sie als Zuschauerin oder Zuschauer herzlich eingeladen zur scheinbar normalen Mitgliederversammlung eines scheinbar ganz normalen Tennisclubs. Die Versammlung und die Dramödie um die Extrawurst beginnen harmlos. Die Damen und Herren sollen demokratisch über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Doch die gut gemeinte Idee zeigt, wie schnell die bürgerliche Gesellschaft die Fassung verlieren und sich komplett selbst zerlegen kann: Der Vorschlag, einen eigenen Grill für das einzige türkische Vereinsmitglied zu finanzieren, weil gläubige Muslime ihr Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen dürfen, löst immense Diskussionen und allergische Reaktionen aus. Es geht auf einmal um viel mehr als nur um den Grill – respektlos und komisch prallen Atheisten mit Gläubigen, Deutsche mit Türken und „Gutmenschen“ mit Hardlinern aufeinander. Die Frage nach dem Zusammenleben zentralisiert sich und die Grenzen zwischen rechts und links, tolerant und intolerant sowie gläubig und ungläubig verschwimmen immer mehr. Es geht ums Ganze. Der Streit um die Wurst wird zum harten Match im Einzel und Doppel, mit Volleys, Netzbällen und Assen. Das Stück ist weit mehr als ein satirisches Kabarettfeuerwerk mit Man wird ja noch mal sagen dürfen-Böllern, populistischen Nebelkerzen und Abfälligkeiten gegenüber dem Islam, Schwulen und Vegetariern – es lotet bisweilen politisch unkorrekt alle Humor-Tonalitäten und die unterschiedlichsten Klänge des Lachens aus.

Die Extrawurst verspricht obendrein das Erleben eines hervorragenden Schauspielers, von Gerd Silberbauer, der seit vielen Jahren die deutschen Bühnen bereichert und sein Publikum begeistert. Seit den 1990er Jahren ist der Mann, der Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften studiert hat, auch dank zahlreicher TV-Rollen in Serien wie Der Landarzt, Der Bergdoktor, Klinik unter Palmen oder Sturm der Liebe weithin bekannt und beliebt. Laut seiner eigenen Website ist Gerd Silberbauer 189 cm groß, hat braune Haare und braune Augen und sein altbewährtes Lebensmotto lautet: Leben und leben lassen.

www.gerd-silberbauer.de - www.moritz-netenjakob.de

Der Abend ist auch im Abonnement "Stadt.Theater.Langen"

 

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