Meeresrand

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Einlass: 19:30 Uhr
Neue Stadthalle Langen

30,60/ 28,40/ 26,20 Euro
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Schauspiel von Véronique Olmi mit Gilla Cremer

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Eine Mutter, alleinerziehende Sozialhilfeempfängerin, bricht mit ihren beiden Söhnen Kevin und Stan zu einer Reise auf. Sie freuen sich, aber es ist ihnen auch unheimlich. Sie waren noch nie weg, und Ferien sind auch nicht. Aber die Mutter ist fest entschlossen: Ihre Kinder sollen das Meer sehen, wenigstens einmal. Da spielt es keine Rolle, wie verlassen und trostlos der kleine Küstenort ist und sie von ihrem Hotelzimmer auf eine Betonwand schauen, nicht auf den Strand. Diese Reise hat sie geplant, auch wenn sie sonst nie planen kann. Sie werden ans Meer gehen und abends auf die Kirmes. Die Kinder sollen es gut haben. Bis sie kein Geld mehr hat und auch der Mut sie verlässt. Denn es ist eine Reise ohne Wiederkehr, eine Reise in das Herz der Verzweiflung. Am Ende eines Tages am Strand, im Café und auf dem Jahrmarkt, am Ende dieses Tages – zurück im Hotel – trifft die Frau eine folgenschwere Entscheidung.

Das Buch der in Paris lebenden Französin Véronique Olmi hat bei seinem Erscheinen viel Beachtung und Anerkennung erfahren, da war von erschreckender Einfühlung in das Hirn der Mutter (taz) die Rede und das die Geschichte aufwühlt, so aufwühlt, dass es kaum zu ertragen (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG) sei. Besonders beeindruckend sei, wie es Olmi gelinge, die eigentlich depressive Mutter zur überzeugenden Erzählerin und Beobachterin ihres eigenen Schwankens zwischen Antriebslosigkeit und kleinen Triumphen über ihre Depression zu machen, und die gelungene Beschreibung der Kinder, deren Blicke und Reaktionen die Geschichte der Mutter spiegeln.

Fast 20 Jahre später schreibt die taz wieder über Meeresrand, diesmal über das, was Gilla Cremer daraus macht und auf die Bühne bringt, nämlich eine unerhört intensive und rare Solodarbietung und ein Plädoyer gegen Kinderarmut. Ihr unglaublich intensives und präzises Spiel lässt die Einsamkeit eines Menschen am Rand der Gesellschaft spüren; die Überforderung einer Frau, die nicht zurechtkommt mit dieser Welt, in der unaufhörlich von ihr verlangt wird, was sie nicht leisten kann.

Die, die hier und landauf und landab mit Lob und Respekt bedacht wird, ist Schauspielerin, Sängerin, Dramaturgin und Produzentin ihrer eigenen Stücke, ein Unikat. Gilla Cremer, vierte von insgesamt fünf Schwestern, wurde im Jahr 1956 geboren. Nach ihrem Abitur ging sie für zwei Jahre nach Amerika, daraufhin für ein Jahr nach Indonesien und lernte dort die unterschiedlichsten Dinge, wie Modern Dance, Maskenschnitzerei und Kung Fu. Danach war sie Schauspielschülern an der Internationalen Schule für Theateranthropologie in Bonn, machte Station in Volterra, Hostlebro und Bologna, bevor sie schließlich 1987 als Solo-Akteurin tätig wurde.

Das Meer ist überall für alle gleich. Nicht jedoch ein Abend mit Gilla Cremer, die beim Gastspiel von Patrick Cybinski (Violoncello) begleitet wird. Ein Unikat.

www.gillacremer.de

 

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